Der Fluss Acherontas
Die Engen: Der Fluss Acherontas quellt in den Bergen des Verwaltungsbezirks
Ioannina und nach einem magischem Fluss von ca. 65 km mündet er im Ionischen Meer, in der
Bucht von Ammoudia. Besonderes Interesse zeigen die so genannten "Engen des
Acherontas" auf, d.h. die entstehende Schlucht von den Bergmassiven Paramithias und
Soulis. Der Schluchtausgang befindet sich in der Nähe des Dorfes Gliki. Kleine Seen,
kleine Wasserfälle, glasklare Gewässer, abrupte Felsen treffen sich an vielen Stellen.
Eine reiche Fauna und Flora heben die Acherontasschlucht in einem einzigartigen Ökosystem
hervor, wobei es von besonderem ökologischen Interesse ist, da hier seltene Tier- und
Pflanzenarten zu Hause sind (z.B. Flussotter, der Acherontasfisch).
Das Delta: Die Engen und das Flussdelta Acherontas sind bedeutende
Biotope und aus diesem Grund stehen sie unter dem Schutz des Netzes Natura 2000
[mehr dazu].
ORAKEL
Die archäologische Stätte des Orakels befindet sich im Dorf Mesopotamos, in
geringer Entfernung zu Ammoudia. Der Anfang des Orakels geht auf antike Zeitalter zurück.
Fast alle großen Bauten sind jedoch im 3. und 2. Jahrhundert v. Chr. hinzugefügt worden.
Es ist auf einem Hügel über einer Höhle erbaut, nordwestlich des archaischen Sees
Acherousia. Während der Antike stellte man hier das "Tor zum Hades" auf, d.h.
hier war der Eingang der Seelen in die Unterwelt. Pilgermassen fanden sich in dieses
berüchtigte Orakel ein. In einem mystischen Prozess und nach tagelangem Aufenthalt beim
Orakel, konnte der Pilger mit den Seelen der Toten Kontakt aufnehmen und erfahren, was er
wissen mochte.
Der See
Acherousia
Die Zusammenfluss dreier Flüsse (Acherontas, Kokitou und Vovou) bildete seit
jüngster Zeit den See Acherousia. Er deckte das Gebiet zwischen den Dörfern Kastri,
Acherousia, Kanallaki, Chochla und Mesopotamo. Vom Orakel aus ging ein Boot, welches vom
"Tod" auf dem Acheronta gesteuert wurde. Die Seelen wurde ins Jenseits, in
die Tiefen des Sees geführt, wo sich das so genannte "Tor zum Hades" befand.
Efyra
Die Stadt Efyra ist die antikste Stadt von Epirus. Sie befindet sich in der
Nähe des Orakels (500 m Entfernung). Sie wurde im 14.-13. Jahrhundert v. Chr. von
mykenischen Ansiedlern erbaut und zählte schon in der Homerzeit als wichtiges
Handelszentrum. Sie wird sogar häufig in der Odyssee und in anderen Legenden erwähnt.
Gegenwärtig wird versucht Teile der Außenwand und 2 Grabstätte aus der Eisenzeit
beizubehalten. Die Stadt wurde 167 v. Chr. von den Römern zerstört, wie auch weitere 69
Städte von Epirus.
Pandosia
Pandosia (das heutige Kastri) war die bedeutendste Ilias-Siedlung in Epirus.
Sie wurde im 8. Jahrhundert gebaut und deckte eine Fläche von 330 Hektar. Mit einer
Gesamtlänge der Wände von 1640 Metern und einer Einwohnerzahl von 10.000 galt sie
in ihrer Blütezeit zu den größten und mächtigsten Städten von Epirus. In Pandosia
befand sich auch das Schloss von König Pyrros. 343 v. Chr. hat Philipp II, König von
Mazedonien, Pandosia und andere Städte besetzt und überreichte sie den Epiroten, bis sie
schließlich 167 v. Christi von den Römern zerstört wurde. Pandosia erblühte bis 31 n.
Chr., wo schließlich Nikopolis gegründet wird. Die neue große Stadt überschattete
Pandosia mit ihrer Macht und ihrem Glanz, was schließlich zum Verfall Pandosias führt.
Kloster
Hl. Dimitrios
Das Kloster des Hl. Dimitrios ist ca. 2,5 km vom Dorf Kipseli entfernt. Es
gibt keine geschichtlichen Daten über das Kloster. Man vermutet, dass es 1242 vom Bischof
von Epirus Michail Douka gegründet worden ist. Von diesem Kloster sind heute der Hauptdom
und der Altar beibehalten. Dieser Altar schmückt den dem Hl. Georg gewidmeten Dom. Beide
Bauten zeigen sowohl fantastische keramische Dekoration an der Fassade als auch
beeindruckende Bedachung verschiedener Art auf. Vom Hauptdom sind sehr wenige
Wandmalereien erhalten und diese in sehr schlechtem Zustand. |
 






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Kanu, Kajak und Rafting auf dem Acheronta
Die ca. 20 km lange Fahrt beginnt mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden am
Schluchtausgang im Dorf Gliki und reicht bis zur Mündung des Flusses in Ammoudia. Ebenso
kann man mit Kanu oder Kajak Teile der Acherontasschlucht durchqueren.Das Durchqueren
der Schlucht
Die Fahrt durch die ganze Acherontasschlucht dauert ca. 10 Stunden und setzt Erfahrung und
geeignete Ausrüstung voraus. An vielen Stellen muss man schwimmen, während andere
gut passierbar sind.
Weniger erfahrene können bis zur
Brücke Dala und zur Skala Tsavelenas und zurück-eine ebenso schöne Strecke, jedoch mit
kleinerem Schwierigkeitsgrad.
Reiten -
Rad fahren
Im Dorf Mesopotamos können Sie Reitpferde finden, um kleinere Strecken in der umliegenden
Gegend zu Pferd zu hinterlegen.
Schwimmen,
Wassersport & Spiele
Der Strand von Ammoudia bieten sich für Jung und Alt zum Schwimmen an. Das
Meeresgewässer der Bucht Ammoudias ist sowohl seicht als auch von den Winden des
Ionischen Meeres geschützt. Am Strand findet man Wassertretboote, man kann
Beachvolleyball oder Federball spielen. |
 

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